Vor Jahren bin ich im ehrenamtlichen Kontext einem jungen Mann begegnet, der ein so ausgesprochen starkes Charisma hatte, dass ich in der Zusammenarbeit mit ihm lange Zeit keinen Zweifel hegte und gerne dem nachgekommen bin, was er vorgeschlagen hat.
Doch mit der Zeit konnte ich beobachten, was er im Hinblick auf viele andere Menschen an übergroßem Einfluss erhielt.
Immer selbstverständlicher und übergriffiger fällte er Entscheidungen, be- und verurteilte Menschen und bestimmte unabgesprochen, was zu tun und wo es lang gehen sollte.
Zu diesem Zeitpunkt war er schon lange nicht mehr bereit, sich von uns in seinem Team korrigieren oder gar kritisieren zu lassen und es kam, wie es kommen musste:
Nun ist diese Erfahrung sicher keine, die nur im ehrenamtlichen Kontext gemacht werden kann. Auch im beruflichen Zusammenhängen begegnen wir nicht selten Schaumschlägern und Menschen mit übergroßem Selbstbewusstsein.
Gerade im Führungskontext braucht es natürlich Menschen, die selbstbewusst und klar Position beziehen, ihre Meinung haben und dafür auch gerne Reibung anbieten.
Es braucht Vorgesetzte, denen wir vertrauen können, um uns aus unserer Komfortzone zu wagen und ggfs. Neuland zu betreten. Keiner würde einem Weichei folgen oder verunsichernde Schlachtrufe als motivierend empfinden.
Manchmal wissen wir vielleicht selber nicht immer, ob das, was wir sagen, wirklich das ist, was wir können.
Unser Umfeld möchte uns gerne vertrauen, gerade da, wo unser Selbstbewusstsein täuscht. Sie folgen uns und sind im schlechtesten Fall enttäuscht, wenn wir nicht einhalten können, was wir ausgestrahlt haben.
Insgesamt gibt es drei Ausprägungen davon:
Damit die Gratwanderung zwischen gesundem Selbstbewusstsein und zu großer Selbstüberschätzung gelingt hier einige Ideen, um dem entgegen zu wirken:
Um sich und anderen die verlässlichen Rahmenbedingungen zu geben, um zu wachsen.
Sie suchen nach etwas, was speziell auf Sie zugeschnitten ist?
Kein Problem, schauen Sie mal hier vorbei!
Ich freu mich auf Sie!